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Clean & Safe in Corona-Zeiten

Clean & Safe Gütesiegel

Wer mit Maske reist und sich einem Corona-Test vor der Ankunft unterzieht, erwartet erst recht für seine Ferienunterkunft gepflegte Sauberkeit. Die Tourismus-Behörde Portugals hat nach den Vorgaben von Weltgesundheitsorganisation und Europäischer Union das Clean & Safe-Siegel entwickelt. Dieses Siegel wird unter anderem an Ferienhäuser vergeben, deren Besitzer nachweisen können, dass die Unterkunft den gebotenen Hygiene- und Gesundheitsvorkehrungen entspricht.

Das Siegel ist gratis - aber der Weg dorthin durchaus steinig. Insgesamt zwölf Stunden Ausbildung in Fragen der Hygiene, der Reinigung, der Virenvorbeugung und nicht zuletzt des Umgangs mit den Gästen im Falle einer Infektion, absolvierte unsere Mitarbeiterin Otilia de Ornelas, online und in mehreren Ortsterminen.

Otilia

Die von Dona Otilia verantworteten Unterkünfte auf unserer Homepage sind:

Soul HouseDas Holzhaus, KubusCasa Helena.

Das Siegel wurde ebenfalls bereits vergeben an das Ferienhaus Casa Luisa, für das die Besitzerin Dona Luisa verantwortlich zeichnet.

Die mit dem Clean & Safe - Siegel verbundenen Hygiene- und Gesundheitsvorgaben faßt Otilia de Ornelas folgendermaßen zusammen:

  • zwischen zwei Belegungen liegen mindestens 17 Stunden
  • das Haus wurde gelüftet, gereinigt und desinfiziert
  • Bettwäsche, Handtücher, Badetücher, Geschirrtücher wurden gewaschen und desinfiziert
  • Desinfektionsmittel für die Gäste ist vorhanden (Masken bitte mitbringen)
  • Für den unwahrscheinlichen Fall einer Infektion gibt es ein Isolationszimmer (fast immer mit eigenem Bad). Die notwendigen Gerätschaften und Schutzmaßnahmen für den Infektionsfall sind vorhanden. Unsere Gäste müssen also, sollten sie keine Symptome zeigen, die eine Krankenhausbehandlung erfordern, das Ferienhaus nicht verlassen. Sie können, gemeinsam mit uns, in Ruhe planen, wie es weitergehen soll.

Mit den Verantwortlichen der übrigen Ferienhäuser pflegt Dona Otilia enge Kooperation.

Stefanie

Unsere Mitarbeiterin Stefanie Seimetz ist Master of Public Health. Sie hat Gesundheitswissenschaften bei Professor Klaus Hurrelmann an der Universität Bielefeld studiert. Für sie liegt es nahe, dass sie zuständig ist für die gesundheitliche Beratung unserer Gäste in Corona-Zeiten.

Madeira ist bislang ohne Todesfall und mit wenigen Infektionen an der Pandemie vorbeigekommen. Den Grund für die Verschonung beschreibt Stefanie folgendermaßen: „Noch vor dem ersten Infektionsfall (eine holländische Touristin) hatten die Insel-Behörden strenge Kontaktbeschränkungen verfügt, die außerdem länger aufrecht erhalten wurden als in Deutschland. Wegen des rasch verfügten Einreisestopps für Nicht-Residenten auf dem Flughafen, dem Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe und der unbürokratisch durchgeführten Schließung fast aller Ferienunterkünfte gelangten nur wenige ansteckende Personen auf die kleine Insel weit draußen im Atlantik.“

Seit dem 1. Juli landen wieder Charterflugzeuge auf Madeira. Der Tourismus läuft sehr langsam an und man spürt allerorten, dass viel weniger Ausländer als normalerweise auf der Insel sind. Am Flughafen legen die Passagiere ein negatives Testergebnis vor oder unterziehen sich dort, kostenlos, einem Corona-Test. Sie fahren dann sofort weiter zu ihrem Feriendomizil und erhalten binnen 12 Stunden telefonisch ihr Testergebnis. 

Stefanie sagt: „Im Falle einer Infektion begleite ich Betroffene und Mitreisende fachgerecht in deutscher Sprache zu Hause oder in Einrichtungen des Gesundheitssystems. Im Falle einer Infektion in der Umgebung des Feriendomizils mit nachfolgenden Kontaktbeschränkungen in „Ihrem“ Dorf unterstütze ich Sie, sodass Ihr Urlaub so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Im Falle einer Infektion im Team von Madeira-Ferienhaus halte ich einen Notfallplan mit geschulten Ersatzpersonen bereit."